martes, 20 de mayo de 2008

Un tapiz medieval



Un tapiz medieval

...o no tan medieval

Ich han nach lieben friunde
vil abend at min schouwen
Uzvenstren über beide uf straze
unde gein den liechten ouwen,
Gar verloren: er körnet mir ze selten.
Des müezen miniu ougen friundes
minn mit weinen tiure gelten

So gen ich von dem venster
aber an die zinnen:
Da warte ich osten westen,
ob ich möhte des werden innen,
Der min herze lange hat betwungen,
Man mac mich vür die alten senden zelen.
niht für die jungen.

Ich var uf einem wilden wagen
eine wile:
Da warte ich verre,
mere danne über drizec mile,
Durch daz,
ob ich hörte solhiu maere.
Daz ich nach minem jungen Clären
friunde kumbers entbaere.

(Wolfram von Eschenbach , 1170-1220)

Con esto celebro la entrada centésima en el blog

Propicios días, ciudadanos
Música: Ich han nach lieben friunde, de Wolfram von Eschenbach

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